
IVG-Kongress 2010 in WarschauVom 30. Juli bis 7. August 2010 wird in Warschau der 12 Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) stattfinden. Das Leitthema dieses Kongresses lautet: Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit.
Der Warschauer Kongress wird in verschiedener Hinsicht ein ungewöhnliches Ereignis darstellen, und zwar zunächst deshalb, weil es der erste Kongress der IVG ist, der im östlich der Elbe gelegenen Teil Europas stattfindet, dann aber auch deshalb, weil die reale Chance, einen solchen Kongress im gleichen Land zu wiederholen, sich frühestens in 30-40 Jahren nochmals ergibt, und schliesslich deshalb, weil das Interesse, das der Kongress weltweit geweckt hat, so aussergewöhnlich gross ist.
Nähere Informationen können der Homepage der IVG entnommen werden: www.ivg.uw.edu.pl. Dort auch das Angebot einer Hotelbuchung sowie die Buchung von programmbegleitenden Ausflügen: www.ivg2010.pl.
Verleihung des Zeno Karl Schindler-Preises 20092009 wird zum vierten Mal der Zeno-Karl-Schindler-Preis für deutsche Literaturwissenschaft verliehen. Er wird dieses Jahr ausnahmsweise geteilt und geht an zwei Personen: an Frau PD Dr. Sabine Griese (Universität Zürich) für ihre Habilitation zum Thema «Text-Bilder und ihre Kontexte. Medialität und Materialität gedruckter Bilder des 15. Jahrhunderts» und an Herrn Dr. Robert Schöller für seine Dissertation zum Thema «Die Fassung *T des ‚Parzival‘ Wolframs von Eschenbach. Untersuchungen zur Überlieferung und zum Textprofil».
Neue Subventionspolitik der SAGW betreffend EinzelgesucheDie SAGW berücksichtig seit diesem Jahr nur noch Reisekostenanträge von Einzelpersonen (Bedingungen vgl. http://www.sagw.ch/de/sagw/foerderung/reisekosten.html), nicht mehr jedoch wie bisher Gesuche für Tagungsfinanzierungen. Solche müssen neu über die Mitgliedgesellschaften der SAGW eingereicht werden, wobei auch finanzielle Eigenleistungen dieser Gesellschaften erwartet werden.
Da Subventionsanträge der Mitgliedgesellschaften (abgesehen von Ausnahmefällen) dem Generalsekretariat der SAGW jeweils bis Ende März des laufenden Jahres für das Folgejahr vorliegen müssen und im Fall der SAGG eine Entscheidung der Generalversammlung im vorangehenden November notwendig ist, kann eine Tagungsförderung wohl frühestens wieder für 2011 erwogen werden. Die SAGG förderte bisher etwa alle drei bis vier Jahre eine von ihren Mitgliedern organisierte Tagung als SAGG-Tagung; in diesem Jahr waren es sogar zwei Colloquien (Tagungen Topographie der Romantik und Eulenspiegel trifft Melusine).
Inwieweit und unter welchen Bedingungen die SAGG angesichts der finanziellen und administrativen Auswirkungen dieser neuen Subventionspolitik in Zukunft die Kadenz der Tagungsförderung erhöhen könnte, wird an der nächsten Jahresversammlung (22.11.2008 in Genf) zu diskutieren sein.
«Literaturen der Schweiz»Ab dem akademischen Jahr 2007/2008 bieten die Universitäten Lausanne, Genf und Neuchâtel und ihre Partnerinstitutionen ein mehrsprachiges Master-Studienprogramm unter dem Titel «Littératures suisses, Litteraturen der Schweiz, letterature svizzere» an, die in ihrem Austausch und in der Abgrenzung zu den europäischen Nachbarkulturen diskutiert werden. Das Netzwerk verbindet den akademischen Unterricht auf der Master-Stufe mit der Erforschung der Literaturen der Schweiz in kultureller, medialer und historischer Perspektive.
Ein jährlich wechselndes Rahmenthema, das in einem gemeinsamen Kolloquium vertieft wird, bildet den Fluchtpunkt für die verschiedenen Unterrichtseinheiten. Im akademischen Jahr 2007/2008 sind dies «Idyllen und Katastrophen – eine helvetische Obsession und ihre literarische Darstellung».
Ausführliche Informationen, Zulassungsbestimmungen und Studienprogramm unter: www.unil.ch/litch
A partir de l’année académique 2007/2008, les universités de Lausanne, Genève et Neuchâtel offriront, en partenariat avec d’autres institutions, un programme plurilingue d’études de Master : «Littératures suisses, Literaturen der Schweiz, letterature svizzere». Les littératures nationales y seront abordées sous l’angle des échanges entre elles, mais aussi sous celui des rapports qu’elles entretiennent avec les cultures des pays européens voisins. Le réseau relie l’enseignement académique au niveau du Master avec la recherche autour des littératures de la Suisse dans une perspective à la fois culturelle et historique.
Les institutions partenaires choisiront chaque année une thématique d’étude commune, sur laquelle porteront les enseignements dispensés, et qui sera également approfondie au cours d’un colloque. Pour l’année 2007/2008: «Idylle et catastrophe: deux démons helvétiques et leur figuration littéraire».
Pour d’autres informations, et pour connaître les conditions d’admission et le programme d’étude: www.unil.ch/litch
A partire dall’anno accademico 2007/2008 le Università di Losanna, Ginevra, Neuchâtel e i loro istituti partner offriranno un programa di studi Master dal titolo «Littératures suisses, Literaturen der Schweiz, Letterature svizzere». Si esamineranno i rapporti di scambio – e le differenze – con le culture dei Paesi europei di riferimento. La rete collega l’insegnamento accademico di livello Master con la ricerca sulle letterature della Svizzera, in una prospettiva culturale, mediatica e storica.
Un tema-quadro, che cambierà ogni anno e che sarà approfondito da un colloquio comune,costituirà il perno attorno al quale si svilupperanno le diverse unità di insegnamento. Nell’anno accademico 2007/2008 esso avrà il titolo «Idillio e catastrofi: un' ossessione elvetica e la sua rappresentazione letteraria».
Ulteriori informazioni, condizioni di ammissione e programma di studio possono essere consultati al sito: www.unil.ch/litch
Text als PDF zum herunterladen und ausdrucken: Literaturen_CH.pdf