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Aktuell

zurück nach obenMusik – die Seele aller Künste

14.-17. Juni 2012 – Silser Hesse-Tage

Die Beiträge von jungen Forschenden sind in den vergangenen drei Jahren zu einem nicht mehr weg zu denkenden Bestandteil der Silser Hesse-Tage geworden. Diese haben sich damit zu einem viel beachteten Forum entwickelt, das den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördert. Die 13. Silser Hesse-Tage befassen sich mit den vielfältigen Bezügen zur Musik in Hesses Werk, aber auch in der Literatur und der Kunst seiner Zeit.

Calls for Papers

Junge Forschende sind in diesem Rahmen eingeladen, Projektskizzen für Referate (maximal 20 Minuten, exkl. Diskussion) einzureichen, wobei intermediale, interdisziplinäre bzw. komparatistische Ansätze besonders willkommen sind. Die Vorschläge sind bis zum 30.11.2011 in elektronischer Form einzureichen an:

Prof. Dr. Henriette Herwig
Lehrstuhl für Neuere deutsche Philologie
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
herwig@phil-fak.uni-duesseldorf.de
herwig@phil.hhu.de

Die Silser Hesse-Tage finden im Hotel Waldhaus Sils-Maria statt, das von Friedrich Dürrenmatt und C. G. Jung über Clara Haskil, Hermann Hesse, Arthur Honegger, Rolf Liebermann, Thomas Mann und Richard Strauss bis Luchino Visconti immer wieder prominente Gäste aus Literatur, Kunst und Musik beherbergt hat. Das Publikum besteht einesteils aus bekannten universitären Fachleuten, andernteils aus interessierten Leserinnen und Lesern.

zurück nach obenMA Editionsphilologie

Universität Bern

Im Herbstsemester 2011, das in der Schweiz Mitte September beginnt, startet an der Universität Bern ein neuer spezialisierter Masterstudiengang, der Studierende philologischer Fächer gezielt auf die Mitarbeit in Editionsprojekten und Archiven vorbereitet.

In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Literaturarchiv und mit Berner Editionsvorhaben wie der digitalen Parzival-Edition http://www.parzival.unibe.ch und der großen historisch-kritischen Jeremias Gotthelf-Gesamtausgabe http://www.gotthelf.unibe.ch ist ein praxisnaher Studiengang entwickelt worden, der den Studierenden neben dem Erwerb theoretischer Grundlagen frühzeitig die Mitarbeit in Editionsprojekten oder literarischen Archiven ermöglicht. Verbunden mit fachwissenschaftlichen Anteilen, etwa in deutscher Literatur, wird den Studierenden so eine berufsbezogene Spezialisierung im Master ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.edition.unibe.ch

 

zurück nach obenTagung »Zentralität und Partikularität«

14.-16. Juni 2012 – Universität Bern

Die in Kooperation der französischen AGES und der SAGG durchgeführte Tagung befasst sich mit der Spannung von »Zentralität und Partikularität« in den mentalen und administrativen Strukturen beider Länder. Während Frankreich aufgrund seiner Geschichte eine ausgeprägte zentralistische Verwaltungsstruktur und ein damit einhergehendes Selbstverständnis aufweist, dominieren in der Schweiz, ebenfalls aufgrund geschichtlicher Voraussetzungen, föderative Formen der gesellschaftlichen und politischen Interaktion.

Gleichwohl existieren Zentralität und Partikularität in beiden Ländern nicht bipolar im Sinne sich ausschliessender Gegensätze. Vielmehr finden sich gerade in Bereichen des kulturellen Lebens sowohl zentralistische als auch partikulare Strömungen, die jeweils gemäss den Befindlichkeiten einzelner gesellschaftlicher Gruppen und Institutionen hervortreten, aber auch zusammenwirken. Zu erinnern wäre etwa an die einer dominanten Zentralität entgegenstehende Mentalität der "France des régions", aber auch an ein in der Schweiz an vielen Stellen des öffentlichen Lebens feststellbares gemeinhelvetisches Selbstverständnis, das regionale und sprachliche Barrieren überschreitet.

Die geplante Tagung verfolgt das Ziel, Zentralität und Partikularität im Bereich der deutschsprachigen Kultur zu untersuchen. Letztere wird dabei, gemäss ihrer spezifischen Existenzform in der Schweiz, als eine nicht ausschliesslich über nationale Kontexte definierbare, aber doch in solche eingebundene Erscheinung verstanden. Zugleich geht es um Vermittlungsformen deutschsprachiger Kulturtraditionen in nichtdeutschsprachigen Umfeldern, im Blick auf Frankreich etwa um die Vermittlung deutscher Sprache und Literatur im Rahmen eines national organisierten Schul- und Universitätssystems.

Zentralität und Partikularität erweisen sich in diesem Fall als Dimensionen, die auf unterschiedlichen Ebenen – einerseits der vermittelnden Instanzen, andererseits des vermittelten Gegenstands – ansetzen. Mit einzubeziehen sind die europäischen Nachbarschaften Frankreichs und der Schweiz sowie insbesondere die Bedingungen einer zunehmend globalisierten Welt, in der nationale Identitäten von anderen (z.B. religiösen oder auch medialen) Identitätsmodellen abgelöst, ehemals dominante Nationalsprachen wie das Französische oder das Deutsche von Globalidiomen wie dem Spanischen oder dem Englischen konkurrenziert werden. Die Idee des Zentralismus könnte sich dabei in einer zunehmenden, noch unübersichtlichen Fülle von Partikularismen auflösen.

Die Veranstaltung wird aus einer Mischung von Plenar- und Sektionsvorträgen bestehen. Gemäss den am französischen Universitätsunterricht orientierten Schwerpunkten der AGES-Tagungen wird sich die Diskussion auf vier Kernbereiche konzentrieren:

Sprachwissenschaft (Linguistique)

Sprachnorm(en) und Plurizentrik – Sprachvariation: diatopisch, diaphasisch, diastratisch – Sprachgebrauch im Spannungsfeld globaler und lokaler Orientierungen – Sprachkontakt und Hybridisierung.

Literatur- und Kulturwissenschaft (Littérature et arts)

‚Nationalliteratur' vs. ‚Weltliteratur' – ‚Nationalliteratur' vs. ‚Regionalliteratur' – kulturelle Zentren – Literatur und Kultur in der ‚Provinz' – Kanonfragen – literarische und kulturelle Identitätsbildung – Literatur im (nationalen) Archiv.

Geistes- und Ideengeschichte (Histoire des idées)

Staat, Nation, Gemeinschaft als identitätsstiftende Grössen – Formen des Partikularen in der Ideengeschichte – historische Zentralisierungstendenzen in deutschsprachigen Gemeinwesen – Solipsismus, Eskapismus und verwandte ideengeschichtliche Tendenzen – ‚Dogmatismus' vs. Methodenpluralismus.

Landeskunde (Histoire et civilisation)

Zentralistische und föderalistische Administration – ihre Auswirkungen auf Kultur und Bildung – Kommunalismus – Mehrsprachigkeit – die (schwindende?) Bedeutung der deutschen Sprache und Kultur in der frankophonen Welt – Partikularismen im Konflikt der Kulturen.

 

Calls for Papers

Die SAGG-Mitglieder sind herzlich eingeladen, Exposés für Sektionsvorträge (20 Minuten und 10 Minuten Diskussion) bis zum 28. Oktober 2011 einzureichen. Diese Einladung richtet sich auch an Nachwuchswissenschafter/innen.

Bitte senden Sie Ihr Exposé (max. eine Seite, bevorzugt als pdf-Datei) an:
Prof. Dr. Michael Stolz
Universität Bern
Institut für Germanistik
Länggass-Str. 49
3000 Bern 9
E-mail: michael.stolz@germ.unibe.ch.

Text als PDF: SAGG_CFP_Jahrestagung12.pdf

 

zurück nach obenTagung Kannitverstan Lausanne 2012

3.-7. Oktober 2012 - Lausanne

Die Eingabefrist für die Anmeldung von Beiträgen ist bis zum 31. Oktober 2011 verlängert worden.

Prof. André Schnyder, Prof. Alexander Schwarz, Prof. Peter Utz – Mitglieder der Section d'allemand der UNIL – organisieren vom 3. bis 7. Oktober 2012 in Zusammenarbeit mit der SAGG und der Oswald-von-Wolkenstein-Gesellschaft eine interdisziplinäre Tagung mit Beiträgen der älteren, neueren und sprachwissenschaftlich-linguistischen Germanistik. Unter dem Titel »Kannitverstan. Bausteine zu einer babylonischen Herme(neu)tik.« sollen anhand geeigneter Textcorpora oder von Einzelwerken Probleme der literarischen Kommunikation aus den unterschiedlichen Perspektiven der Mediävistik, der neueren deutschen Literatur und der germanistischen Sprachwissenschaft diskutiert werden.

Wir laden hiermit interessierte Kolleginnen und Kollegen aus dem Mitgliederkreis zur SAGG herzlich zur Teilnahme ein. Ihr Vortragsvorschlag (Titel und max. eine Seite Exposé) erreicht uns bis zum 31. Oktober 2011, elektronisch unter den drei nachfolgenden Adressen (bitte an alle drei Organisatoren).

Prof. André Schnyder andre.schnyder@unil.ch
Prof. Alexander Schwarz alexander.schwarz@unil.ch
Prof. Peter Utz peter.utz@unil.ch

 

zurück nach obenDoktoratsprogramm CUSO

»Programme doctoral en langue et littérature allemandes« CUSO

Auf Anregung der CUSO (Conférence des Universités de Suisse occidentale), Betreuung und Weiterbildung der Doktoranden an ihren Universitäten in strukturierten Doktoratsprogrammen zusammenzufassen und zu verbessern, haben die germanistischen Institute der Universitäten Genf, Lausanne, Neuchâtel und Freiburg/Fribourg in Absprache mit den assoziierten Universitäten Bern und Basel ein neues Doktoratsprogramm ausgearbeitet.

Aufbauend auf der langjährigen Praxis im Rahmen des Troisième cycle versucht das Programme doctoral en langue et littérature allemandes die damit verbundene strukturelle Stärkung unter Berücksichtigung der institutionellen und kulturellen Besonderheiten des Faches für eine stärker koordinierte Förderung des germanistischen Nachwuchses in der Schweiz zu nutzen. Es wurde einerseits in der Diskussion mit den Doktorierenden entwickelt und versucht deren Bedürfnissen möglichst gerecht zu werden. Andererseits nimmt es auf die Erfahrungen der Dozierenden Rücksicht und orientiert sich pragmatisch am Prinzip der Machbarkeit.

Auf der Grundlage dieser doppelten Orientierung wurde eine Programmstruktur mit drei disziplinären Modulen (A. Linguistik, B. Neuere deutsche Literaturwissenschaft, C. Mediävistik) ohne feste thematische Vorgaben und einem Modul für fachübergreifende und berufsorientierte Belange (D.) gewählt. Angestrebt wird die möglichst große Flexibilität und Durchlässigkeit dieser Struktur, um die Betreuung der Doktorierenden einfach und kontinuierlich den wechselnden Bedingungen anpassen zu können.

Das Programme doctoral en langue et littérature allemandes tritt am 1. Januar 2011 in Kraft. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei einem Dreierkollegium bestehend aus je einem/er Vertreter/in der angegebenen Teilfächer. Für eine erste Phase von 4 Jahren sind dies: Helen Christen (Freiburg/Fribourg, Linguistik), Peter Schnyder (Neuchâtel, Neuere deutsche Literatur), René Wetzel (Genf, Mediävistik). Die Programmleitung liegt zunächst bei Hans-Georg von Arburg (Lausanne, NdL). Kontakt für weitere Informationen: hg.vonarburg@unil.ch

 

zurück nach obenKleiner Sprachatlas der deutschen Schweiz

Der Kleine Sprachatlas der deutschen Schweiz ist ein Übersichtswerk, das sich sowohl an ein Fach- als auch an ein interessiertes Laienpublikum richtet. Es enthält in vereinfachter Form die wichtigsten und prägnantesten Karten aus dem Sprachatlas der eutschen Schweiz (SDS) und illustriert so die Vielfalt des schweizerdeutschen Wortschatzes wie auch die Verschiedenheit der Dialekträume im Bereich der Lautung und der Morphologie. Jede Karte wird von einem Kommentar begleitet, der Geschichte und Herkunft der behandelten Wörter bzw. die lautlichen und morphologischen Spezifika allgemeinverständlich erläutert. Der Atlas wird durch einen Überblick über die sprachlichen Verhältnisse der Deutschschweiz in Gegenwart und Vergangenheit eingeleitet und durch ein Glossar sowie ein ausführliches Personen und Literaturverzeichnis ergänzt.

Kleiner Sprachatlas der deutschen Schweiz
Herausgegeben von Helen Christen, Elvira Glaser, Matthias Friedli
Verlag Huber Frauenfeld
www.verlaghuber.ch
info@verlaghuber.ch
324 Seiten, 120 farbige Karten
broschiert, Fr. 29.90
Erhältlich in jeder Buchhandlung

 

zurück nach obenVerleihung des Zeno Karl Schindler-Preises 2009

2009 wurde zum vierten Mal der Zeno-Karl-Schindler-Preis für deutsche Literaturwissenschaft verliehen. Er wurde ausnahmsweise geteilt und ging an zwei Personen: an Frau PD Dr. Sabine Griese (Universität Zürich) für ihre Habilitation zum Thema «Text-Bilder und ihre Kontexte. Medialität und Materialität gedruckter Bilder des 15. Jahrhunderts» und an Herrn Dr. Robert Schöller für seine Dissertation zum Thema «Die Fassung *T des ‚Parzival‘ Wolframs von Eschenbach. Untersuchungen zur Überlieferung und zum Textprofil».

 

zurück nach obenNeue Subventionspolitik der SAGW betreffend Einzelgesuche

Die SAGW berücksichtig seit diesem Jahr nur noch Reisekostenanträge von Einzelpersonen (Bedingungen vgl. http://www.sagw.ch/de/sagw/foerderung/reisekosten.html), nicht mehr jedoch wie bisher Gesuche für Tagungsfinanzierungen. Solche müssen neu über die Mitgliedgesellschaften der SAGW eingereicht werden, wobei auch finanzielle Eigenleistungen dieser Gesellschaften erwartet werden.

Da Subventionsanträge der Mitgliedgesellschaften (abgesehen von Ausnahmefällen) dem Generalsekretariat der SAGW jeweils bis Ende März des laufenden Jahres für das Folgejahr vorliegen müssen und im Fall der SAGG eine Entscheidung der Generalversammlung im vorangehenden November notwendig ist, kann eine Tagungsförderung wohl frühestens wieder für 2011 erwogen werden. Die SAGG förderte bisher etwa alle drei bis vier Jahre eine von ihren Mitgliedern organisierte Tagung als SAGG-Tagung.


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Mitglied der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW