Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik

Die Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik (SAGG) ist eine Tochtergesellschaft der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW). Sie wurde – zunächst als Akademische Gesellschaft Schweizerischer Germanisten – am 7. April 1940 in Bern gegründet.

 

Die SAGG fördert die wissenschaftlichen und persönlichen Kontakte unter ihren Mitgliedern. Sie stellt sich zur Aufgabe, wissenschaftliche Unternehmungen (z. B. Editionen) zu betreuen, die schweizerische Hochschulgermanistik im Inland und Ausland gegenüber Behörden und wissenschaftlichen Körperschaften zu vertreten sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

 


Aktuelle Ausschreibungen

Walter Haug Stipendium für germanistische Mediävistik der ZKS-Stiftung

Das Walter Haug Stipendium der ZKS-Stiftung soll der wissenschaftlichen Forschung im Bereich der germanistischen Mediävistik oder allenfalls der mit ihr verbundenen mediävistischen Wissenschaftszweige überhaupt zugute kommen, der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung dienen und so Walter Haugs Gedenken ehren, der 2008 posthum den ZKS-Preis für deutsche Literaturwissenschaft erhalten hatte.
Das Stipendium soll jedes Jahr einer in der Schweiz tätigen Doktorandin oder einem in der Schweiz tätigen Doktoranden erlauben, einen Aufenthalt im Ausland von drei bis sechs Monaten im Rahmen ihrer Forschungsarbeit mit einem Beitrag von 2500 SFr. pro Monat zu finanzieren. Ein zusätzlicher Zuschuss zu den Druckkosten der Dissertation in Höhe von weiteren 3’000.– SFr. kann nach Abschluss der Arbeit beantragt werden.
Der Vorstand der SAGG und der Stiftungsrat der ZKS-Stiftung bitten darum, Doktorandinnen und Doktoranden, welche 2020 einen Auslandsaufenthalt planen, auf diese Finanzierungsmöglichkeit hinzuweisen und zur Bewerbung aufzufordern.
Bewerbungen von Kandidatinnen und Kandidaten (mit Curriculum vitae, Projektbeschrieb und Begründung des Auslandaufenthaltes) sind bis zum 15. September 2019 per Post und Mail zu richten an: Prof. Dr. René Wetzel, Université de Genève, Département de langue et de littérature allemandes, UNI BASTIONS, 1211 Genève 4 (Rene.Wetzel@unige.ch). Mitgliedschaft bei der SAGG ist keine Bedingung.

Link zur ZKS-Stiftung: http://www.zenokarlschindler-foundation.ch/ (Vgl. dort auch weitere Förder-Möglichkeiten wie Doctoral Exchange Grant und Master Thesis Grant)

Zeno Karl Schindler-Preis fur deutsche Literaturwissenschaft: Ausschreibung 2019 – Neuere deutsche Literatur

Auch 2019 wird die SAGG zusammen mit der Zeno Karl Schindler-Stiftung im Rahmen der SAGG- Jahrestagung den ZKS-Preis für deutsche Literaturwissenschaft verleihen dürfen, in diesem Jahr wieder für eine außerordentliche Leistung im Bereich der Neueren deutschen Literatur. Mit dem Preisgeld von SFr. 10'000.- soll eine junge Wissenschaftlerin oder ein junger Wissenschaftler vornehmlich aus der Schweiz Unterstützung finden, die oder der mit einer hervorragenden Leistung auf dem Gebiet der Literaturwissenschaft oder deren Vermittlung aufgefallen ist (z.B. durch eine Dissertation – Achtung: neu nicht mehr durch Habilitationsschriften) und dadurch ermutigt werden, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.
Zur Erinnerung: In zwei von drei Jahren zeichnet die Jury – zusammengesetzt aus von der SAGG gewählten anerkannten Forscherpersönlichkeiten aus der Schweiz und dem Ausland – Leistungen auf dem Gebiet der mediävistischen Germanistik aus, prämiert im dritten Jahr jedoch auch einen neugermanistischen Beitrag. In Ausnahmefällen kann der Preis auch bereits verdiente Persönlichkeiten der deutschen Literaturwissenschaft für ihr Lebenswerk oder außerordentliche Leistungen ehren.
Vorschläge (natürlich nicht sich selbst betreffend) sind von zumindest promovierten Mitgliedern germanistischer Universitätsinstitute der Schweiz bis zum 15. März 2019 postalisch und per Mail zu richten an: Prof. Dr. René Wetzel, Université de Genève, Département de langue et de littérature allemandes, UNI BASTIONS, 1211 Genève 4 bzw. Rene.Wetzel@unige.ch, der auch für weitere Auskünfte zur Verfügung steht .
Dem Vorschlag muss ein begründender Kurztext, ein oder mehrere Gutachten zu der zu prämierenden Arbeit, ein Curriculum vitae mit Schriftenverzeichnis des Kandidaten/der Kandidatin (alles auch in elektronischer Form) sowie mindestens drei ausgedruckte Exemplare und ein e-Text der preiswürdigen Arbeit beigelegt werden. Wegen der neuen Datenschutzbestimmungen müssen die Kandidaten ebenfalls ein Affidavit ausgefüllt und unterschrieben dazu liefern. Das Formluar kann auf der Webseite der Zeno Karl Schindler-Stiftung in deutscher und englischer Sprache heruntergeladen werden.

 

Link zur Zeno Karl Schindler-Stiftung: http://www.zenokarlschindler-foundation.ch/